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Unfallversicherung

Sicherheit, wenn das Leben plötzlich anders läuft

Sicher durch den Alltag – Warum eine Unfallversicherung wichtig ist

Ein Unfall kann jeden treffen, ob beim Sport, im Haushalt, auf dem Arbeitsweg oder im Berufsalltag. Die gesetzliche Absicherung reicht in vielen Fällen nicht aus, um die finanziellen Folgen zu decken.
Eine private Unfallversicherung schützt Sie und Ihre Familie vor den wirtschaftlichen Konsequenzen eines Unfalls, weltweit, rund um die Uhr – sogar dann, wenn die gesetzliche Unfallversicherung überhaupt nicht mehr zuständig ist.

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[kurzebox title=“Was ist eine Unfallversicherung?“]

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Ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

Definitiv! Vor allem, wenn Sie aktiv sind oder keinen umfassenden gesetzlichen Unfallschutz haben. Freizeitunfälle, bei denen die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift, sind die häufigste Ursache für bleibende Schäden.

Für wen lohnt sich eine Unfallversicherung?

Eine Unfallversicherung ist besonders empfehlenswert für:

  • Sportlich Aktive, die ein erhöhtes Risiko tragen.
  • Selbstständige und Freiberufler, da sie keinen gesetzlichen Versicherungsschutz genießen.
  • Familien mit Kindern, da Freizeitunfälle häufig sind.
  • Senioren, für die ein Unfall oft schwerwiegende Folgen hat.

Welche Leistungen deckt eine Unfallversicherung ab?

Die private Unfallversicherung bietet finanzielle Unterstützung, wenn Sie durch einen Unfall körperlich beeinträchtigt werden. Damit eine Leistung erbracht wird, muss der Unfall jedoch genau definiert sein.

In der Versicherungswelt gilt die PAUKE-Formel als Grundlage dafür, was als Unfall zählt:

PAUKE – Die fünf Merkmale eines Unfalls

E – Wirkendes Ereignis:
Es kommt zu einer körperlichen Schädigung, also einer Verletzung oder Beeinträchtigung der körperlichen Gesundheit.

P – Plötzlich:
Das Ereignis tritt unerwartet ein, also nicht über einen längeren Zeitraum hinweg (z. B. kein Verschleiß oder schleichende Erkrankung).

A – Von außen:
Die Ursache kommt von außen auf den Körper ein, also nicht durch innere Vorgänge (z. B. nicht durch Herzinfarkt oder Bandscheibenvorfall).

U – Unfreiwillig:
Der Unfall geschieht ohne Absicht, also kein vorsätzliches Handeln oder Selbstverletzung.

K – Auf den Körper:
Das Ereignis wirkt direkt auf den Körper ein, etwa durch Stoß, Sturz, Schnitt oder Schlag.

Zudem wird diese Definition in den Versicherungsbedingungen üblicherweise erweitert. Dies nennt man dann den erweiterten ”Unfallbegriff”

Typische Erweiterungen (je nach Versicherer und Tarif) sind:

a)  Eigenbewegungen und erhöhte Kraftanstrengungen

Auch eine verrenkte, gezerrte oder gerissene Muskulatur, Sehne, Band oder Kapsel infolge einer plötzlichen Eigenbewegung kann versichert sein.

Beispiel: Beim Sprinten reißt die Achillessehne oder beim Anheben einer Kiste reißt der Bizeps.

b)  Erstickung, Ertrinken, Erfrierung, Erhitzen

Gesundheitsschäden durch:

c)  Gesundheitsschäden durch Gase oder Dämpfe

d)  Infektionen durch Insektenstiche oder tierische Bisse

e)  Vergiftungen durch plötzlich aufgenommene Stoffe

z. B. versehentlich verschluckte Reinigungsmittel
können unter Umständen als Unfall gelten, wenn sie „plötzlich“ aufgenommen wurden.

Was zahlt eine private Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung springt ein, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung führt. Sie zahlt dann, je nach Vertrag, eine einmalige Kapitalleistung, eine monatliche Rente oder weitere Zusatzleistungen, die Ihre Genesung und den Alltag erleichtern.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung, die nur bei Arbeits- und Wegeunfällen greift, schützt die private Police weltweit und rund um die Uhr, also auch bei Freizeit-, Haushalts- oder Sportunfällen.

Die wichtigsten Leistungsarten im Überblick

Wann zahlt die Versicherung eine Invalidenleistung?

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Eine Invaliditätsleistung wird gezahlt, wenn ein Unfall eine dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigung verursacht und diese innerhalb eines bestimmten Zeitraums ärztlich festgestellt wird.Die Leistung wird fällig, sobald der Invaliditätsgrad innerhalb von 12 bis 15 Monaten nach dem Unfall ärztlich festgestellt und dokumentiert wurde. In dieser Zeit unterstützen viele Versicherer bereits mit Soforthilfen oder Vorschüssen, um finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Leistungsbeispiel

Ein Versicherter erleidet bei einem Skiunfall eine Beinverletzung mit bleibenden Schäden.
Invaliditätsgrad laut Gliedertaxe: 40 %
Versicherungssumme: 150.000 €
Auszahlung: 60.000 €

*Der Einfachheithalber ohne Progression. Mit einer vereinbarten Progression würde die Leistung noch höher ausfallen.

[kurzebox title=“Ist eine Unfallversicherung steuerlich absetzbar?“]

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Was kostet eine Unfallversicherung?

Die Kosten hängen von Alter, Beruf, Freizeitverhalten und gewünschtem Leistungsumfang ab.Bereits ab unter 10 € pro Monat ist ein solider Basisschutz möglich.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Die richtige Versicherungssumme ist das Herzstück Ihrer Unfallversicherung, sie entscheidet, wie gut Sie im Ernstfall abgesichert sind. Eine zu niedrig gewählte Summe kann schnell dazu führen, dass die Leistungen im Falle einer Invalidität nicht ausreichen, um die tatsächlichen Kosten und Einkommensverluste zu decken.

Faustregel zur Berechnung

Als grobe Orientierung gilt: Die Versicherungssumme sollte mindestens das Drei- bis Fünffache Ihres Jahresbruttoeinkommens betragen.

So stellen Sie sicher, dass Sie auch bei schwereren Verletzungen oder dauerhaften Einschränkungen finanziell unabhängig bleiben.

Was Sie bei der Auswahl beachten sollten

Zusatzleistungen: Prüfen Sie, ob Tagegeld, Reha-Kosten oder Soforthilfen enthalten sind, diese können im Alltag entscheidend sein können.

Lebenssituation: Singles, Familien und Senioren haben unterschiedliche Absicherungsbedarfe. Mit zunehmender Verantwortung (z. B. Immobilie oder Familie) sollte auch die Summe steigen.

Beruf und Freizeit: Wer körperlich arbeitet oder sportlich aktiv ist, hat ein höheres Unfallrisiko und sollte entsprechend  vorsorgen.

Progression: Viele Tarife bieten eine progressive Leistung, die bei hohen Invaliditätsgraden überproportional steigt. Eine Progression von 225 % oder 350 % kann den Schutz deutlich verbessern.

Unfallversicherungen im Vergleich

Nicht jede Police passt zu jedem Lebensstil. Ein Vergleich hilft, Tarife mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.BCV unterstützt Sie dabei, maßgeschneiderte Angebote verschiedener Anbieter zu prüfen, neutral und transparent.

[expertenbox name=“Chris Scholz“ role=“Referent der Geschäftsleitung“ photo=“https://test.bcv-gruppe.de/wp-content/uploads/2025/01/04-chris-scholz-testimonial.png“ variant=“blue“ bg=“white“]

„Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Ausgestaltung Ihres Vertrages. Nichts sollte so individuell zugeschnitten sein, wie die Absicherung für Sie selbst – als Person. Diese Faktoren entscheiden im Ernstfall über mehrere zehntausend Euro Unterschied in der Leistung.“
Für mich gilt der Grundsatz in der Unfallabsicherung: “ Neben den Sorgen, die man sowieso schon hat, nach einem Unfall – sollten nicht auch noch finanzielle Sorgen dazukommen.

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Was muss ich bei einer Unfallversicherung beachten?

Ist eine Unfallversicherung im Alter notwendig?

Viele denken, dass eine Unfallversicherung im Ruhestand nicht mehr nötig ist, schließlich ist das Berufsleben vorbei. Doch gerade im Alter steigt das Risiko für Unfälle deutlich an.
Ein Großteil aller Unfälle geschieht im privaten Umfeld, beim Spazierengehen, auf der Treppe oder im Haushalt. Und genau dort greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht.

Ältere Menschen haben zudem ein höheres Risiko, dass selbst kleinere Verletzungen schwerwiegende Folgen haben. Ein Sturz kann schnell zu Brüchen, längerer Genesungszeit oder sogar bleibenden Einschränkungen führen. Die private Unfallversicherung bietet auch für diese Menschen maßgeschneiderte Leistungsbausteine an (z.B.Leistungen bei Oberschenkelhalsbruch und umfangreiche Serviceleistungen).

Schützt eine Unfallversicherung auch bei Krankheiten?

Nein, eine Unfallversicherung greift ausschließlich bei Unfällen, also bei Ereignissen, die plötzlich, von außen, unfreiwillig auf den Körper einwirken (nach dem PAUKE-Prinzip). Krankheiten hingegen entstehen in der Regel durch innere Ursachen wie Infektionen, Verschleiß oder Stoffwechselstörungen und sind deshalb nicht durch die Unfallversicherung abgedeckt.

Ein Beispiel:

Warum diese Unterscheidung wichtig ist

Die Unfallversicherung dient dazu, Sie vor unerwarteten, äußeren Ereignissen zu schützen, deren Folgen plötzlich eintreten. Krankheiten hingegen entwickeln sich meist schleichend und erfordern andere Formen der Absicherung, etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankenzusatzversicherung oder Pflegeversicherung.

Sonderfälle: Wann Krankheiten trotzdem mitversichert sein können

Einige moderne Unfallversicherungen bieten erweiterte Leistungen, die in bestimmten Situationen auch bei Krankheitsfolgen greifen. Beispiele:

Solche Sonderregelungen sind jedoch nicht in jedem Vertrag enthalten. Es lohnt sich daher, die Bedingungen genau zu prüfen und sich zwingend von einem Experten beraten zu lassen.

Was ist eine Gliedertaxe bei der Unfallversicherung?

Die Gliedertaxe legt fest, welcher Invaliditätsgrad bei Verlust oder Einschränkung bestimmter Körperteile oder Sinnesorgane gilt. Sie ist die Grundlage für die Berechnung der Invaliditätsleistung.

Beispiel:

Verlust eines Beines = 70 %

Verlust eines Armes = 70 %

Verlust eines Daumens = 20 %

Fazit

Ein Unfall kann Ihr Leben von einem Moment auf den anderen verändern, körperlich, emotional und finanziell. Die gesetzliche Absicherung reicht in solchen Fällen oft nicht aus. Eine private Unfallversicherung bietet Ihnen genau das, was in dieser Situation zählt: Planungssicherheit, finanzielle Stabilität und schnelle Hilfe, wenn es darauf ankommt.

Ob Sie aktiv im Berufsleben stehen, Ihre Familie absichern möchten oder Ihren Ruhestand genießen, eine gut gewählte Unfallversicherung schützt Sie in jeder Lebensphase. Sie übernimmt nicht nur finanzielle Leistungen bei Invalidität oder Todesfall, sondern sorgt auch dafür, dass Sie im Alltag wieder auf die Beine kommen: mit Reha-Hilfen, Alltagshilfen und persönlicher Unterstützung.

Die BCV Gruppe steht Ihnen dabei als erfahrener Partner zur Seite. Wir analysieren gemeinsam Ihren individuellen Bedarf, vergleichen Tarife verschiedener Anbieter und finden die Lösung, die wirklich zu Ihnen und Ihrem Lebensstil passt. Seit 1985 beraten wir Unfallabsicherungen unterschiedlichster Zielgruppen. Unfallabsicherungen sind unsere DNA.

Wir sind persönlich für Sie da!

Unser Service-Team steht Ihnen gern mit Rat und Tat zur Verfügung. Falls Sie es nicht persönlich zu uns schaffen, beraten wir Sie gern online oder bei Ihnen am Wohnort.

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